Staatlich anerkannte Schule für Ergotherapie
Ausgezeichnet mit dem DVE-Zertifikat 2000
und dem Gütesiegel des WFOT
Hephata Ergotherapieschule Fokus gGmbH
Die Schule für Persönlichkeitsentwicklung
und ganzheitliche Handlungskompetenz
Newsletter November 2016
 
Anleitertreffen
Am Samstag,12. November findet unser nächstes Anleitertreffen statt. Wir haben Anleiter aller Fachbereiche
eingeladen, sich mit uns über das Thema
„Betätigungsorientierte Ergotherapie - Von der Theorie in die Praxis“
auszutauschen.
In der Ergotherapie hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden, der auch in Deutschland immer mehr Einzug
in die berufliche Praxis hält. Ergotherapeuten fokussieren sich immer weniger auf die Verbesserung von
Körperfunktionen und setzen stattdessen direkt bei alltagsrelevanten und bedeutungsvollen Betätigungen
ihrer Klienten an. Für diese werden Fortschritte transparenter und die Kollegen in den unterschiedlichsten
Einrichtungen können Therapieerfolge eindeutiger nachweisen.
Als Ergotherapieschule sehen wir uns in der Pflicht, unseren Schülern Wissen und Fertigkeiten entsprech-
end dem aktuellen Stand zu vermitteln.
Am Samstag geben wir eine Einführung in die Thematik und erläutern die Umsetzung dieser Herangehens-
weise anhand von Fallbeispielen.
Nach dem Mittagsimbiss treffen wir uns zur fachspezifischen Vertiefung der Thematik in den Kleingruppen.

Herzlich willkommen, Kurs 31!
Wir begrüßen herzlich unsere 32 neuen Schüler/innen, die am 26.9.2016 Ihre Berufsausbildung bei Fokus
begonnen haben.
„DER ANFANG ALLER WEISHEIT IST VERWUNDERUNG“
Mit diesem Zitat nach Aristoteles präsentierte sich der neue Kurs am letzten Tag seiner Einführungswoche.
Aristoteles persönlich war mit weißem Gewand und  langem Bart zugegen, um Schüler sowie Lehrerschaft
durch das Programm zu begleiten und plausibel darzulegen, dass Weisheit erst aus Verwunderung
entstehen kann.




















Das Publikum erlebte abwechslungsreiche  Darbietungen, die zu Verwunderung einluden, aber auch die
Zuschauer im wahrsten Sinne verzauberten. So entwickelte sich z.B. eine Raupe zu einem tanzenden
Schmetterling, aus wundersamen Zaubertricks entstanden naturwissenschaftliche Erkenntnisse und
anfänglich willkürliche Töne wurden zu einer tragenden Melodie komponiert.




















Dem Kurs 31 gebührt  Bewunderung für diese besondere Vorstellung! Wir wünschen Euch für Eure
kommenden Jahre bei Fokus: seid „verwundert“ über alles Neue was Euch begegnen wird und nutzt die
Gelegenheit, Eure „Verwunderungen“ zu Erfahrungen werden zu lassen, um mit neuen Erkenntnissen etwas
„weiser“ unsere Schule wieder verlassen zu können.
In diesem Sinne -DER ANFANG ALLER WEISHEIT IST VERWUNDERUNG- Euch eine gute, inspirierende
und lehrreiche Zeit bei Fokus!

Personelles
Am 31.12. wird uns Ingrid Gömpel, zum Leidwesen von Kollegen und Schülern, verlassen und in Rente
gehen. Allerdings passt hier der Begriff „Unruhestand“  besser, denn es kann sich wohl niemand vorstellen,
dass Ingrid ihre Zeit untätig im Lehnstuhl verbringen wird. Ihre vielen Vorhaben sollen hier nicht preisgegeben
werden, außer einem: sie wird uns als Dozentin im Bereich Ergotherapeutische Mittel zumindest vorerst
erhalten bleiben. Wen wundert's - wie könnte Ingrid auch ohne ihr Herzblutthema Handwerk auskommen?
Uns freut's jedenfalls!
Im Fachbereich Arbeitstherapie wird sie abgelöst von unserer neuen Dozentin Monika Mayer, die am
1. Oktober an den Start gegangen ist.




















Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen
Die Hephata Ergotherapieschule Fokus gGmbH nimmt gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern wie
den Therapie- und Pflegeschulen des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) an einem
interprofessionellen Lehrprojekt  des Dr. Reinfried Pohl-Zentrums für medizinische Lehre (RPZ) teil.
Für das gemeinsame Lehrprojekt von Auszubildenden der Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, 
Gesundheits- und Krankenpflege sowie Medizinstudierenden erhält das Team des Dr. Reinfried Pohl-
Zentrums für medizinische Lehre (RPZ) der Philipps-Universität Marburg finanzielle Unterstützung durch die
Robert-Bosch-Stiftung.
Hintergrund des Projekts „Einander schätzen - im Team versorgen: Interprofessionelle Pflege- und
Therapieplanung“ ist, dass Medizinstudierende über die Begegnungen auf den klinischen Stationen oder in
Praxen hinaus kaum Berührungspunkte mit anderen therapeutischen Berufen und der Pflege haben.  
Angehende Ärzte haben meist nur eine vage Vorstellung vom Beitrag der anderen Berufsgruppen in der
Krankenversorgung. Unkenntnis über die Berufsbilder und Entscheidungsgrundlagen, Behandlungsansätze, 
spezifische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sowie bestehende, wechselseitige Vorurteile
erschweren eine optimale Kooperation. So kommt es, dass Behandlungsziele für die Patienten nur selten
gemeinsam festgelegt werden und eine interdisziplinäre  Therapie- und Pflegeplanung die Ausnahme ist.
In Zusammenarbeit mit Auszubildenden und Schülern der oben genannten  Kooperationspartner  werden
gemischte Gruppen aus angehenden  Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften anhand von Simulations-
patienten, die durch Laienschauspieler dargestellt werden, gemeinsame Pflege- und Behandlungspläne
entwickeln.
Die beteiligten Kooperationspartner erhoffen sich ein wachsendes, gegenseitiges Verständnis für die
Tätigkeitsbereiche und spezifischen Kompetenzen der unterschiedlichen Professionen.  Auf dieser
Grundlage  kann eine interdisziplinäre, professionelle und wertschätzende Zusammenarbeit erfolgen und zu
einer besseren Patientenversorgung beitragen.
Derzeit laufen noch die Planungen und Vorbereitungen des Projektes, welches im März 2017 unter
Mitwirkung auch unserer Auszubildenden durchgeführt werden soll.
Weitere Infos gibt es auf der Seite der Uni Marburg: Lehrprojekt Medizin

Posterwettbewerb des DVE






















Welt-Ergotherapie-Tag
Anlässlich des Welt-Ergotherapie-Tages am 27. Oktober haben wir ein Poster entworfen, welches auf
unseren Beruf und seine Bedeutung im Gesundheitswesen aufmerksam macht.
















An diesem Tag schwärmten die Schüler von Kurs 31 aus und klebten das Poster in Cölbe, Marburg und
anderen Orten, wobei sich des öfteren die Gelegenheit ergab, über Ergotherapie aufzuklären und unseren
Beruf so bekannter zu machen.

















Ursprünglich Porzellanmalerin, entschied sie sich für den Beruf der
Ergotherapeutin. Nach der Ausbildung 1987 - 1990 an der MSE in
Marburg war Frau Mayer in der neurologischen Rehabilitationsklinik
Braunfels beschäftigt, dort qualifizierte sie sich zur Bobath-Therapeutin.
Weitere Erfahrungen im Tätigkeitsspektrum der Ergotherapie sammelte
sie im pädiatrischen Bereich: von 1995 - 2003 war Frau Mayer Teil des
interdisziplinären, therapeutischen Teams der Frühförderstelle „Weißer
Stein“ in Wehrda.
Die Mitarbeit im Projekt des Landkreises Marburg - Biedenkopf zur
mobilen, ambulanten Rehabilitation älterer Menschen weckte die
Begeisterung für projektbezogene Arbeit in der Ergotherapie.
So stieg sie 2007 in die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil
Stadtwald/Ockershausen ein und implementierte und koordinierte
Projekte im Bereich Frühe Hilfen, Integration, Teilhabe, Qualifizierung,
Beschäftigung. Im Zuge dieser Tätigkeit qualifizierte sie sich zur
interkulturellen Trainerin  bei IQM München und ist als Fortbildnerin tätig.
Beim DVE arbeitet Sie in der Projektgruppe zur gemeinwesenorientierten Ergotherapie mit.
Fr. Mayer freut sich auf die neue Herausforderung, die Arbeit im Team und mit den Schüler/Innen.
Auf dem Ergotherapie-Kongress
des DVE im Mai gab es, wie jedes
Jahr, eine große Posteraus-
stellung, in der die unterschiedlich-
sten aktuellen Themen in
prägnanter Form präsentiert
wurden. Dort ging es z.B. um
Ergotherapie in der inklusiven
Schule, Kompetenzer-werb in der
Ausbildung und Fachkräftemangel.
Die Besucher des Kongresses
stimmten darüber ab und kürten
so das interessanteste Plakat.
Zu unserer großen Freude und
Überraschung erhielt unser Poster
die meisten Stimmen und  wurde
somit vom DVE mit dem 1. Preis
ausgezeichnet!
Michaela Bergmann und Claudia
Klein hatten es konzipiert und
unser Ausbildungskonzept in
prägnanter, übersichtlicher und
grafisch ansprechender Weise
dargestellt.
Wer sich das Poster genauer
anschauen möchte, findet es hier:
Poster Ausbildungskonzept
Der Bürgermeister der Gemeinde Cölbe, Volker Carle, kam in unsere Schule
und nahm das Plakat entgegen. Bei dieser Gelegenheit betonte er die fruchtbare 
Zusammenarbeit von Schule und Gemeinde im Rahmen diverser Projekte und
liess auch den Stellenwert der Ergotherapie in Bezug auf die gesundheitliche
Versorgung nicht unerwähnt.
Auch die Stadt Marburg bekundete ausdrückliches Interesse an unserem Beruf
und berichtete auf ihrer Homepage von der Übergabe unseres Posters:
Posterübergabe Stadt Marburg

(Zum Vergrößern anklicken)
Weihnachtsmarkt in Hephata - wir sind wieder dabei!
Die Fachgruppen Arbeitstherapie bieten auch in diesem Jahr ihre kreativen Werkstücke auf dem
Weihnachtsmarkt an. Am 4. Dezember kann man unseren Stand von 10-18 Uhr besuchen, schauen,
staunen und natürlich ein kleines Schwätzchen halten - wir freuen uns darauf!


Workshop-Programm 2016 - 2017 von Fokus Ergotherapie e.V.
Der Verein Fokus Ergotherapie e.V. hat vor Kurzem sein mittlerweile viertes Programm mit Fort- und
Weiterbildungsangeboten aufgelegt. Es richtet sich wieder sowohl an Fachleute der Gesundheitsberufe als
auch an Personen, die sich aus privatem Interesse heraus neue Kenntnisse und Kompetenzen aneignen
wollen.














Das Programm befindet sich nun auf einer ganz neuen Internetseite.
Unter fokus-ergotherapie-workshops.de gibt es ausführliche Kursbeschreibungen sowie Fotos von den
bisherigen Terminen. Man kann sich direkt online anmelden und Kurse, für die man sich interessiert, in einer
perönlichen Merkliste festhalten.
Mitglieder des Vereins Fokus Ergotherapie e.V. nehmen mit einer deutlich vergünstigten Kursgebühr teil.